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November012013

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„Augenkrankheiten, Ohrenkrankheiten sowie Krankheiten des Gehirnes und Nervensystems behandeln - mit intravenöser Sauerstofftherapie (IOT)“

„Sauerstoff ist Leben! Teil 3“


Seit den späten 1970er Jahren ist die intravenöse Sauerstofftherapie (IOT) bei Ärzten und Heilkundlern in Gebrauch. Der „Erfinder“ Dr. Regelsberger (ein Kölner Neurochirurg) hat in seiner Praxis über 200 000 Patienten mit feinen Sauerstoffbläschen behandelt. Reiner medizinischer Sauerstoff wird über eine Infusionsnadel (und einen Dosiercomputer) langsam sicher und exakt verabreicht. Heute vertrauen über 800 Therapeuten weltweit auf die IOT.

Im 3. Teil meiner „Sauerstoffreihe
“ berichte ich über die Krankheiten der Sinnesorgane und des Nervensystems. Die Augenerkrankungen sind für „alternative Therapeuten“ eine echte Herausforderung. Die sog. Schulmedizin verwendet hier hochaggressive Medikamente, Laser und Skalpelle. „Sanfte Therapien“ sind hier offensichtlich nicht gefragt – es geht schließlich um den „Erhalt der Sehkraft“. Und doch wünscht sich der „chronische“ Augenkranke sanfte Alternativen und Ergänzungstherapien, z. B.  bei Makuladegeneration, Makulaödem, Retinitis, Glaukom und bei Augenveränderungen durch Bluthochdruck.

Im Jahr 2007 veröffentlichten die Drs. Beeke und Kreutzer eine Studie zur Behandlung der „trockenen Makuladegeneration“
, mit dem Ergebnis einer 86%igen Besserungsrate. Die besten Ergebnisse wurden erzielt, wenn die Makula noch nicht vollends vernarbt war. Die sog. „feuchte Makuladegeneration“ kann erst nach einer medikamentösen Therapie behandelt werden. In verschiedenen Studien zu Netzhautveränderungen (Retinitis pigmentosa, Retinalvenenthrombose, Retinitis centralis) wurden signifikante Verbesserungen der Sehfähigkeit erzielt. Gerade bei der Retinitis pigmentosa (einer Erbkrankheit), die als nicht behandelbar gilt, gibt es dokumentierte Behandlungserfolge (v.a. bei Kindern und Jugendlichen).

Eine erfolgreiche Behandlung des Glaukom
(Erhöhung des Augeninnendruckes) beschreibt Dr. Regelsberger selbst im Jahre 1972. Bei einer 45jährigen Frau konnte der Augendruck von 30 nach 4 Wochen auf 7 reduziert werden – zum Erstaunen des Augenfacharztes. Die anti-atheriosklerotische, blutdrucksenkende und gefäßerweiternde Wirkung des Sauerstoffes dürfte hier gewirkt haben.

Die Erfahrungen bei Morbus Meniere, Hörsturz und Tinnitus
sind ebenfalls gut:  Bereits 1965 berichtete Dr. Seiferth über Vergleiche zwischen „konventioneller“ Behandlung und Sauerstoffbehandlung bei Morbus Meniére (Schwindel resultierend aus dem zentralen Gleichgewichtsorgan). Ein positiver Behandlungserfolg bei 72 % der Patienten konnte vermerkt werden. Ähnliche Erfahrungen gibt es auch bei Krampfanfällen des Gehirnes, Alzheimer, Parkinson und Multipler Skerose (MS).

In den 60er Jahren wurden Sauerstoffbehandlungen nach Dr. Regelsberger (IOT) noch in staatlichen Klinken durchgeführt. Dies ist heutzutage undenkbar! Der Bundesausschuß der Krankenkassenärzte urteilt im Jahre 2001: „Die Wirksamkeit der IOT nach Dr. Regelsberger ist nicht belegt“. Studien und Beobachtungen aus 40 Jahren Behandlungspraxis von einer Vielzahl von Ärzten und Heilpraktikern werden damit als „unseriös“ und „unwissenschaftlich“ abgetan.

Damit endet meine „Sauerstoffreihe.“ Schon die Tatsache, dass ich das Thema auf 3 Artikel aufgeteilt habe, zeigt, wie umfangreich die Erfahrungen mit Sauerstoffbehandlungen in der Medizin heute sind. Trotzdem verweigern die gesetzlichen Krankenkassen die Erstattung – obwohl viele Ärzte (auch Kassenärzte) diese Therapieform erfolgreich praktizieren (natürlich verpackt als individuelle Gesundheitsleistung „IGel
“ und daher nicht erstattungsfähig).

Wenigstens nennen die Krankenkassen auch den Grund für diese
Abqualifizierung einer vielversprechenden Therapieform klar beim Namen: „Die Erbringung medizinischer Leistungen hat sich am Wirtschaftlichkeitsgebot zu orientieren“ .Ist doch auch ein Grund! Oder sollte es vielleicht doch heißen: „Die Erbringung medizinischer Leistungen hat sich an ihrer Wirksamkeit für den Patienten zu orientieren“?



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