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Januar012015

Aktuelles > Kolumne > 2015



„Nach der Infektion ist vor der Infektion“


„…die Nachbehandlung nach einer Antibiotikatherapie – ein Stiefkind der Medizin“


„Meine Tochter hat in diesem Jahr schon 10x Scharlach gehabt – jetzt hat sie wieder Blasenentzündung! Was können wir tun, um diesen Teufelskreis zu beenden?“

Solche – oder ähnliche Aufträge hat sicherlich schon jede alternativmedizinische Praxis erhalten. In der Heilkunde ist das Wiederherstellen des  „Gleichgewichtes“ (Homöostase) eine Hauptsäule der Therapie. Das gestörte Gleichgewicht ermöglicht erst die Infektion
. „Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles“ formulierte Prof. Dr. Dr. Piere Jacque Antonie Béchamp.

Umso verwunderlicher ist es, dass die Nachbehandlung eines Infektes mit Antibiotikagabe meist vernachlässigt wird!

Durch die Krankheit und durch die Medikamente wird das Gleichgewicht ja noch mehr gestört, der Nährboden für weitere Infekte noch gründlicher vorbereitet. „Rückfälle“ bzw. erneute Infekte sind daher logisch – fast unausweichlich.

Der Ausweg aus der Krise besteht in der  (unspezifischen) Stärkung des Immunsystems und in der Sanierung der Darmflora. Zum Glück gibt es noch einige natürliche Helfer für die Immunabwehr
, die von der Pharmalobby noch nicht als „zu gefährlich“ verboten,  oder einfach vom Markt verdrängt worden sind.

Zum Beispiel die „antivirale Therapie“
mit Extrakten aus Granatapfel, Holunder und Zistrose. Die in der „Volksmedizin“ seit Jahrhunderten bekannten Wirkungen bei Viruserkrankungen und bakteriellen Infektionen wurden in Studien eindrucksvoll bewiesen (Neurath et al., 2004 und 2005, Reddy et al 2007).Die immunsteigernde Wirkung von Sonnenhut (Echinacea), Lebensbaum (Thuja), wilder Indigo, Lapcho,  Meerrettich und anderen Pflanzenauszügen wurde ebenfalls sehr gut belegt.

„Natürliche Antibiotika“
wie kolloidales Silber oder der Extrakt aus Grapefruit-Kernen können eine Unterstützung oder eine Alternative sein, wenn es darum geht den Organismus nach dem Ende der Antibiose zu stabilisieren.

Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine
sind die „Rüstung unseres Immunsystems“. Allen voran die Spurenelemente Zink und Selen sind hier zu nennen, weil sie die Abwehrreaktion (vor allem auch bei älteren Menschen) verbessern. Vitamin –C- (am besten aus natürlichen Quellen) liefert den Superkraftstoff für die „Freßzellen“ der Immunabwehr und beim Vitamin D spricht man gar vom „antibiotischen Vitamin“ weil es derart immunregulierend wie kein anderer Mikronährstoff wirkt. Darüber habe ich in vielen Artikeln geschrieben, ebenso über die Wichtigkeit des Darmfloraaufbaues, dem wichtigsten Punkt der Nachbehandlung. Hier kommen bewährte Präparate wie Prosymbioflor ™ oder effektive Mikroorganismen (EM) zum Einsatz.

Nach der „Pflicht“ folgt die „Kür“, nämlich die Reinigung (im heilkundlichen Sprachgebrauch die „Ausleitung
“) von Stoffwechselprodukten, die bei der „Abwehrschlacht“ entstanden sind. Dazu verwende ich gerne pflanzenheilkundliche (spagyrische) Mittel, die Niere, Lymphe und Leber (die Ausleitungs- und Verarbeitungsorgane) stützen (z. B. die Solunate ™).

Regulieren, harmonisieren, sanieren, so könnte das Therapiekonzept zusammengefasst lauten. Besser als erneut zu bombardieren…!.



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